Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 15. Juni 2026

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für Verträge zwischen Ensar Demir, DC Consulting, Wanheimer Str. 313, 47055 Duisburg(nachfolgend „Anbieter“) und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB (nachfolgend „Kunde“), soweit nicht individuell abweichende Vereinbarungen getroffen wurden.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese AGB gelten für die Erbringung von Beratungs-, Implementierungs- und Software-Leistungen des Anbieters, insbesondere für das modulare Management-Tool von DC Consulting sowie zugehörige Individuallösungen.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.

§ 2 Vertragsschluss und Leistungsumfang

(1) Angebote des Anbieters sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung, Unterzeichnung eines Angebots oder Beginn der Leistungserbringung zustande.

(2) Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung und ggf. einem separaten Software- bzw. SaaS-Vertrag. Nicht ausdrücklich vereinbarte Nebenleistungen sind nicht geschuldet.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, zur Leistungserbringung qualifizierte Subunternehmer einzusetzen.

§ 3 Mitwirkungspflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge, Entscheidungen und Ansprechpartner rechtzeitig zur Verfügung.

(2) Verzögerungen, die durch fehlende oder verspätete Mitwirkung des Kunden entstehen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Mehraufwand kann gesondert berechnet werden.

§ 4 Vergütung und Zahlung

(1) Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot. Sofern nicht anders vereinbart, können einmalige Setup-Gebühren sowie laufende monatliche Lizenz- bzw. Servicegebühren anfallen.

(2) Rechnungen sind — sofern nicht anders vereinbart — innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug fällig.

(3) Der Anbieter ist berechtigt, bei längerfristigen Projekten angemessene Abschlagszahlungen zu verlangen.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

(1) Die Vertragslaufzeit ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. SaaS-Vertrag. Laufende Lizenzverträge verlängern sich automatisch um die vereinbarte Verlängerungsperiode, sofern nicht mit der vereinbarten Frist gekündigt wird.

(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

(3) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden auf Anfrage die exportierbaren Kundendaten in einem gängigen Format zur Verfügung, soweit vertraglich vereinbart oder gesetzlich vorgeschrieben.

§ 6 Software-Nutzung und Verfügbarkeit

(1) Soweit Software zur Nutzung überlassen wird, erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für die Vertragsdauer im vereinbarten Umfang.

(2) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Software. Wartungsfenster, höhere Gewalt und Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.

§ 7 Gewährleistung

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte, soweit nachfolgend nichts Abweichendes vereinbart ist.

(2) Bei Software-as-a-Service-Leistungen schuldet der Anbieter die Bereitstellung der vertraglich vereinbarten Funktionalität in zumutbarer Weise. Unwesentliche Abweichungen begründen keine Mängelansprüche.

§ 8 Haftung

(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

§ 9 Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten im Einklang mit der geltenden Datenschutzgesetzgebung. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung sowie ggf. einem separaten Auftragsverarbeitungsvertrag.

§ 10 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

(2) Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist — soweit gesetzlich zulässig — Duisburg.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Hinweis: Diese AGB sind ein Basistext für den Website-Start. Individuelle Verträge für Setup-Gebühren, SaaS-Lizenzen und Kundenprojekte sollten vor Skalierung anwaltlich geprüft werden.

Kontakt: info@consult-dc.de · https://consult-dc.de